Starkregenschutz
Starkregen kann jedes Haus treffen – auch wenn kein Fluss oder Bach in der Nähe liegt. Innerhalb kürzester Zeit können Straßen, Wege oder Grundstücke überfluten. Auch Keller, Hauseingänge und tiefer liegende Gebäudeteile sind besonders gefährdet.
Durch den Klimawandel können wärmere Luftmassen mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Pro Grad Temperaturanstieg sind es rund sieben Prozent mehr Wasserdampf. Das begünstigt Starkregenereignisse.
Das eigene Haus im Check
Die H₂OCH-WASSER-App ermöglicht eine erste Einschätzung möglicher Gefahren durch Starkregen und Hochwasser. Potenzielle Schwachstellen erkennen und passende Schutzmaßnahmen entdecken.
Starkregen verstehen – Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes
Schutzmaßnahmen – So wird das Haus sicherer
Mit geeigneten baulichen und technischen Maßnahmen lässt sich das Risiko von Schäden durch eindringendes Wasser reduzieren.
- Überdachte Kellereingänge
- Abgedichtete Kellermauern
- Treppen oder Rampen vor Haustüren
- Aufkantungen vor tiefer liegenden Fenstern oder Lichtschächten
- Fenster, die dem Wasserdruck standhalten (z. B. nach außen öffnend)
- Mobile Systeme zur Absicherung von Tiefgaragen
- Rückstauschutz bzw. Rückstauklappen zum Kanal
- Muldenversickerung auf dem Grundstück
- Dachbegrünungen, die Niederschlag zurückhalten und speichern
Starkregen – Welche Bereiche können betroffen sein?
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AnsprechpartnerInnen
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