Pilotprojekt Starkregenvorsorge
Quelle: Gemeinde Hüllhorst
Starkregenschutz gemeinsam gestalten!
Wenn in kurzer Zeit sehr viel Regen fällt, können innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden entstehen. Das haben Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren immer wieder eindrucksvoll gezeigt. Für Hüllhorst ist das Thema besonders wichtig: Durch die Hanglage am Wiehengebirge kann Regenwasser bei Starkregen schnell oberflächlich abfließen. Der Boden kann die Wassermengen dann häufig nicht schnell genug aufnehmen oder zurückhalten.
- Landwirtschaftliche Flächen können abgeschwemmt werden
- Straßen und Wege können zu Fließwegen werden
- Bäche können über die Ufer treten
- Grundstücke und Gebäude können durch Wasser und Schlamm beschädigt werden
Die gute Nachricht: Wir können vorsorgen.
Mit dem Pilotprojekt „Starkregenschutz Hüllhorst“ untersuchen wir, wie sich die Auswirkungen von Starkregen verringern lassen. Deshalb schauen wir nicht nur auf Karten, Daten und fachliche Untersuchungen. Wir wollen auch wissen: Wo läuft das Wasser bei Starkregen entlang? Welche Bereiche sind immer wieder betroffen? Was hat sich in der Vergangenheit bewährt – und was nicht? In Workshops und Gesprächen kommen deshalb Bürger*innen, Politik und Fachleute zusammen. Gemeinsam werden Maßnahmen entwickelt. Eine Pilotmaßnahme soll bis zur Umsetzungsreife für die Gemeinde Hüllhorst erarbeitet werden.
Gemeinsam vorsorgen – voneinander lernen
Hüllhorst macht den Anfang: Wir prüfen, was wir vom Schwammstadt-Prinzip lernen und auf unsere ländliche Gemeinden in Hanglagen übertragen können. Die dabei entwickelten Lösungen sollen nicht nur Hüllhorst besser schützen, sondern auch anderen Kommunen in der Region als Beispiel dienen.