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Quelle: Kreis Minden-Lübbecke

Entsiegelung und innovative Flächennutzung

Der Klimawandel führt zu intensiveren Wetterereignissen wie Starkregen und Hitzewellen, die insbesondere in Bereichen mit hohen Versiegelungsgraden problematisch sind. Versiegelte Flächen beeinträchtigen zentrale natürliche Regelungsfunktionen des Bodens. Durch den Verlust von Versickerungs-/Speicherfähigkeit kann Niederschlagswasser nicht mehr in den Boden eindringen und wird stattdessen oberflächig abgeleitet. Dies führt insbesondere bei Starkregenereignissen zu hohen Abflussspitzen. Zusätzlich heizen sich versiegelte Flächen stärker auf, was das Mikroklima negativ beeinflusst. In Deutschland werden pro Tag rund 50 Hektar Fläche für Siedlung und Verkehr neu in Anspruch genommen (ein Großteil davon wird versiegelt), obwohl die Bundesregierung das Ziel hat, diesen Verbrauch bis 2030 auf 30 Hektar täglich zu reduzieren (UBA 2025). Vor diesem Hintergrund ist die Vermeidung weiterer Versiegelung, die Entsiegelung bestehender Flächen sowie die Entwicklung multifunktionaler Nutzungskonzepte von zentraler Bedeutung.  

Hier stellen wir in Kürze Maßnahmen für mehr Entsieglung und innovative Flächennutzung im Mühlenkreis vor. 

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