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Quelle: Angela Larusch

Garten-Challenge

Wettbewerb klimaangepasste Gartenumgestaltung

Nach Landesbauordnung NRW gibt es ein Begrünungsgebot. Das heißt: Nicht überbaute Flächen sind grün und wasseraufnahmefähig zu gestalten. Trotzdem findet man immer noch Schotter- und Steingärten in unseren Siedlungsgebieten. 

Unsere Sommer werden wärmer. Hitze bedeutet eine körperliche und psychische Belastung für viele Menschen – gerade Ältere, Kinder und im Freien arbeitende Personen sind besonders betroffen. Versiegelte Stein- und Schottergärten heizen sich deutlich stärker auf als begrünte Flächen.

Aber auch das Thema Überflutungsschutz wird immer wichtiger. Ist der Garten naturbelassen, gibt es vom Haus wegführende Wege für das Wasser und genügend Rückhaltebereiche, so schützen wir uns und benachbarte Häuser.

Und genau da setzt unsere Garten-Challenge an. Sie widmet sich der lokalen Gartenplanung und Gartenumgestaltung.

  • Bis zum 31. Juli 2025 konnten klimagerechte Gartenumgestaltungen im Kreisgebiet Minden-Lübbecke bei der Kreisverwaltung eingereicht werden.
  • Es zählte der „Vorher-Nachher-Effekt“.
  • Die Ergebnisse bewertete eine Jury aus Klimaschutzteam, Wasser- und Naturschutzbehörde sowie dem Verein KlimaBündnis im Mühlenkreis anhand von vier Kategorien.

Die Wettbewerbskategorien

Aus jeder Kategorie wird im Wettbewerb mindestens eine Maßnahme umgesetzt.

Ein Beispiel: Sie tauschen bei der Umgestaltung eine versiegelte Fläche gegen wasserdurchlässige Beläge aus (Kategorie 1). Sie pflanzen einen Baum, eine Hecke oder Sträucher, die wertvollen Schatten bei Hitze spenden (Kategorie 2). Nach der Umgestaltung steigt Ihre eigene Aufenthaltsqualität im Garten – zum Beispiel durch einen Sitzplatz unter einem Baum oder einer (grünen) Pergola (Kategorie 3). Sie fördern die biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit. Integrieren Sie beispielsweise Obst-Gehölze, denn das produziert eigene gesunde Lebensmittel und fördert die Artenvielfalt im Garten! (Kategorie 4)

Kategorie 2: Green - Hitzevorsorge durch Verdunstungskühlung und Verschattung

Kategorie 3: Aufenhaltsqualität

Kategorie 4: Biodiversität

Gewinner-Gärten 2025

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